03841 - Geschichten meiner Stadt Wismar

Ich kenne Jan schon gefühlte 20, aber geschätzt vielleicht 15 Jahre und war froh, dass ich ihn für mein Projekt gewinnen konnte. Es passiert immer wieder, dass man gewisse Menschen aus den Augen verliert und dann nach Jahren in dieser kleinen schönen Stadt an der Ostsee wieder findet. Das macht Wismar aus, wie ich finde. Also das und vieles andere auch.

„Ich habe vom Leben gelernt, dass man das Leben nicht zu ernst nehmen sollte, Falten nichts anderes als Orden sind, gewinnen nicht wichtig ist, so lange man gewinnt, man im Streit mit seinen Zimmerpflanzen auch mal nachgeben muss, man das Produkt seiner Lebensumstände ist, man viel zu selten die psychovegetativen Batterien auflädt und das man aus Felern lernt.“

„Was würdest du aus / mit dem Platz am Marienkirchtum machen?“
Zunächst mal eine verkehrsberuhigte Zone, die Zufahrt aus der Lübschen Straße Richtung Negenchören wieder sperren, den großen Parkplatz in eine Grünfläche verwandeln, wie es vorher mal war. Den Bereich der Aufmauerung kann ich mir als eine Art Park vorstellen. Schön, aber utopisch, wäre dort ein Bereich für Kleinkunst, Livemusik oder Open Air Kino im Sommer. Sollte ich im Lotto gewinnen, würde ich das Kirchenschiff von St. Marien wieder aufbauen. Das restliche Geld käme der Alten Schule zugute. Aus der JAA könnte man übrigens ein nettes Hostel machen. Mit netteren Bewohnern, als vorher.



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